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Die rechtlichen Herausforderungen des Internets der Dinge für Unternehmen

31/01/2018
| Karl H. Lincke
Die rechtlichen Herausforderungen des Internets der Dinge für Unternehmen

Das Internet der Dinge, auch bekannt als Internet of things (IoT) ist ein schnell wachsendes, technologisches Phänomen und bezieht sich auf die Integration von Sensoren und Geräten in Alltagsgegenstände, um eine Verbindung mit dem Internet zu ermöglichen und um Daten in Echtzeit zu sammeln.

Zunehmend werden Objekte des häuslichen und persönlichen Gebrauchs integriert wie z.B. Samsungs revolutionärer Smartfridge, der eine Vielzahl von Daten erfassen kann und dementsprechend Lücken identifiziert, Nachrichten hinterlässt und Käufe online tätigt.

Jedoch gibt es bestimmte rechtliche Aspekte, die Unternehmen und Arbeitgeber berücksichtigen sollten, wie z.B. Datenschutz. Unternehmen tragen eine gewisse rechtliche Verantwortung hinsichtlich der Speicherung und Nutzung von Daten, vor allem weil personenbezogene Informationen die Identität und Intimes einer Person aufdecken können. Daher sollten die verwendeten Verfahren, den in den einzelnen Ländern geltenden Vorschriften entsprechen.

Sicherheitsverletzungen haben rechtliche Folgen für Unternehmen, weshalb die sogenannte Cybersicherheit für die sichere Funktion des Internets der Dinge äußerst wichtig ist. Sicherheitsprotokolle und Datenschutzgesetze müssen stets eingehalten werden.

Zuletzt müssen Unternehmen klar bestimmen, wem die Daten gehören d.h. Eigentumsfragen müssen geklärt werden. Bezüglich des Internets der Dinge bei der Arbeit, um die Effizienz der Mitarbeiter zu messen, sollten Unternehmen berücksichtigen, dass es arbeitsgesetzliche Beschränkungen gibt.

Das Internet der Dinge ist ein technologischer Fortschritt und bietet Unternehmen zahlreiche Chancen. Jedoch entstehen auch Herausforderungen; die Sensibilität für die einschlägigen rechtlichen Vorschriften in anderen Ländern sollte demnach vorhanden sein.

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